„Körpersichten“

„Körpersichten“ 

Die Muthesius Kunsthochschule lädt zu einer Entdeckungsreise ins historische Kieler Lessingbad ein: Studierende und Ehemalige präsentieren Kunst-Projekte rund um den menschlichen Körper. Über 40 skulpturale, performative, filmische, malerische und grafische Arbeiten werden im 1. Stock des Schwimmbades zu sehen sein. Damit wird ein thematischer Viel-Klang u. a. aus Menschenbild und Körper, Ängsten und Sehnsüchten, auf Fragen der Gewalt und der Medizin, auf die körperliche Endlichkeit und Empfindsamkeit, auf die Entkörperlichung des Menschen im virtuellen Räumen erzeugt. Im Zentrum der Ausstellung, im großen Schwimmbecken, wird Hendrik Lörpers raumgreifende Installation zu sehen sein. (…)

20.06.2011 ·

FotoFestung 2010

Das studentische Fotofest am Meer

Am Wochenende vom 9. bis 11. Juni 2010 finden unter dem Motto „Kultur in die Festung“ verschiedene kulturelle Veranstaltungen in der Festung Friedrichsort statt.
 Auf dem dreitägigen Festival für junge Fotografie, organisiert von Studenten der Muthesius Kunsthochschule, präsentieren neben den Kieler Studierenden auch Studierende der HGB Leipzig, FH Dortmund und FH Bielefeld ihre Werke dem Publikum. (…)

09.06.2010 ·

„Junge Fotografie“ in Rendsburg: Sonderausstellung

Junge Fotografie – aktuelle Arbeiten aus der Muthesius Kunsthochschule in Rendsburg!

„In Rendsburg sind sowohl Abschlussarbeiten als auch Semesterleistungen aus dem Studiengang Kommunikationsdesign zu sehen“, so Fotografieprofessor Peter Hendricks. Er wählte für diese Leistungsschau Arbeiten der Muthesianer Jule Bräu, Lisa Fischbach, Annabelle Fürstenau, Bianca Kurzhöfer, Till Lichten- berger, Gerd Oeser, Christian Schwarz, Maxim Schulz, Stefan Vorbeck, Jana Wellendorf, Sven Wied und Timo Wilke aus.

Sie nutzten neue mediale Möglichkeiten in ihrer Fotografie: Sven Wied zeigt mathematisch generierte „Morphingportraits“, Jana Wellendorf arbeitete mit Körperscannern und kommt so zu plastischen idealisierten Darstellungen. Fotografische Inszenierungen von Bianca Kurzhöfer, Fotofilme von Christian Schwarz und weitere Perlen studentischer Fotografie sind bis Januar in Rendsburg zu sehen. Zur Eröffnung gibt Björn Engholm eine Einführung, Prof. P. Hendricks bietet eine wissenschaftliche Führung durch die Ausstellung an. (…)

 

06.11.2009 ·

Wiesbadener Fototage – Voba-Preis 2009

Das Wiesbadener Publikum hat entschieden: Etwa 2000 Festivalbesucher haben ihre Stimme abgegeben. Timo Wilke ist mit zwei Stimmen vor dem italienischen Fotograf Roberto Kusterle als beste foto- grafische Position zum Thema der inszenierten Fotografie gewählt worden.

Timo Wilke: Geboren 1979 in Kiel, 2001 – 2004 Ausbildung zum Mediengestalter für Digital- und Printmedien, WS 2005/06 Studium, Kommunikationsdesign B.A. an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, SS 2009 Studiumsbeginn, Kommunikationsdesign M.A. an der Muthesius Kunsthochschule Kiel

Virtuelle Welten und Mode

Inszenierte Fotografien sind durch die Entwicklung in der digitalen Bildbearbeitung in ihren Darstellungsmöglichkeiten um ein Vielfaches erweitert worden. Die Genauigkeit, mit der auf das digitale Bildmaterial Einfluss genommen werden kann, (...)

15.06.2009 ·

Multimediale Fotografie / Technisches Bild

Das Lehrgebiet Fotografie an der Muthesius Kunsthochschule setzt sich mit den vielfältigen fotografischen Ausdrucksformen auseinander. Diese reichen von der dokumentarischen Beschreibung von Wirklichkeit bis zur (digitalen) Konstruktion oder Simulation der Realität.
Es entsteht ein Spannungsfeld, das sich zwischen dem autonomem Bild, der Referenz zur wahrnehmbaren Wirklichkeit und der Frage nach der Authentizität fotografischer Bilder bewegt.
Studierende setzen ihre künstlerisch/gestalterische Absicht mithilfe des fotografischen Mediums um. Über diese praktische Anwendung, die von der kritischen Reflexion des Mediums begleitet wird, entstehen ein Bewusstsein und eine Sensibilität für die spezifischen Wirkungsweisen von fotografischen Bildern.

Künstlerische Produktion braucht die Freiheit in der Wahl ihrer Mittel, ihrer Werkzeuge und Materialien. Studierende, die mit dem Schwerpunkt Fotografie arbeiten, haben durch die Vielfalt der technischen Möglichkeiten ein Instrumentarium zur Verfügung, das sich weitreichenden inhaltlichen und gestalterischen Vorstellungen öffnet.
Die technischen Optionen werden im gestalterischen Prozess einer Aussage zugeführt.
Die Lehre der Fotografie spannt den Bogen vom praktischen produktiven Machen zur Reflexion über Kunst, Fotografie und ihrer Geschichte, Medien und gesellschaftliche Zusammenhänge. Das eigene künstlerische Tun wird dadurch in größere Zusammenhänge gestellt und dieser vermittelte indirekte Blick auf die eigene Arbeit soll direkt wieder zurückführen in die Produktivität. Dabei wird das individuelle künstlerische und gesellschaftspolitische Grundinteresse der Studierenden angesprochen und davon ausgehend eine eigene Bildsprache und Haltung erarbeitet.

Wenn man sich für die Arbeit mit einem bestimmten Medium entscheidet, ist es wichtig zu verstehen, welche Ausdrucksmöglichkeiten und Konventionen mit diesem verbunden sind. Ein Bewusstsein für die Wirkungsweisen des Mediums und die Konventionen seiner Anwendung entwickelt sich über ein handwerkliches und technisches Grundverständnis. Auf dieser Basis kann sich ein eigenständiger künstlerischer Ausdruck etablieren.
Die Studierenden lernen analoge und digitale Kameras, die Arbeit im Fotolabor und digitale Drucktechniken kennen. Darüber hinaus wird den Studierenden ermöglicht, sich mit Bildbearbeitungsprogrammen, 3-D-Techniken und computergenerierten Bildschöpfungen zu befassen. Das Spektrum reicht von rein analoger Fotografie über Crossover-Verfahren, kameraloser Fotografie, der Verbindung von Bild/Text und Buch, raumbezogenen Installationen bis hin zu KI generierten Bildern.

Fragen?

PROF.IN CHRISTINE ERHARD
T 0431 / 5198 – 435